Chaga - Kraft aus dem Norden


chaga tschage bella phiDer Chaga / Tschaga oder auf deutsch, Schiefer Schillerporling, ist besonders in Nordeuropa bekannt. In Russland, Skandinavien und Japan wird der Chaga seit vielen Jahrhunderten verwendet. In Farbe und Geschmack nicht unähnlich mit dem Kaffee, wurde der Chaga lange Zeit als Teegetränk konsumiert. Chaga hat eine lange Tradition und gehört zu den "ältesten Superfoods". Was ist am Chaga so besonders?


Birken Chaga Tschaga in der NaturDer Chaga oder Inonotus obliquus wächst hauptsächlich auf Birken. Das Vorkommen ist, im Vergleich mit Polyporen Pilzen, wie dem Zunderschwamm, nur sehr vereinzelt. Da der Chaga nur lebendes Holz befällt, waren Kultivierungsversuche auf Holzstämmen bisher nicht möglich.Der Chaga geht eine Symbiose mit der Birke ein und kann deren Überleben sichern. Normalerweise sind die Birken auf denen der Chaga wächst bereits mehrere Jahrzehnte alt. Nachdem der Chaga einen Baum erobert hat, dauert es in der Regel 3-5 Jahre bis das erste Mal geerntet werden kann. Der Chaga stirbt nicht ab, wenn die „Fruchtkörper“ geerntet werden, sondern wächst nach. Die „Fruchtkörper“ sind im engeren Sinn keine Fruchtkörper, da sie beim Chaga nicht der Verbreitung von Sporen dienen. Der schwarze Auswuchs des Chaga ist Myzelium, welches voll mit Inhaltsstoffen der Birke und den Polysachhariden des Chaga ist. Auch deshalb unterscheidet sich der Chaga signifikant von Polyporen Pilzen wie dem Reishi. 

 

Chaga aus Wildsammlung

BELLA PHI Produkte enthalten nur die „Fruchtkörper“ von wild gesammeltem Chaga. Wie auch bei anderen Vitalpilzen, spielen beim Chaga die Polysaccharide (d.h. die 1,3 und 1,6 Beta-D-Glukane) eine entscheidende Rolle. Die Qualität und Komposition der Inhaltsstoffe eines Pilzes, der Jahre lang im Wald „gereift“ ist, kann man nicht mit einem Myzel vergleichen, welches in wenigen Wochen im Labor gewachsen ist. Das Zusammenspiel des Pilzes mit der Birke und die extremen klimatischen Bedingungen fördern die Bildung der wichtigen Inhaltsstoffe. Es ist hier nochmal wichtig zu erwähnen, dass zwar alle Beta-D-Glukane Polysaccharide sind, aber nicht alle Polysaccharide sind Beta-D-Glukane. Auch normale Stärke ist beispielsweise ein Polysaccharid. Für Forscher sind, neben den Beta-D-Glukanen, vor allem Triterpene, wie die Betulinc Acid, im Chaga interessant. Diese wird ursprünglich von der Birke produziert. Da die Nachfrage in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen ist, wurde der Markt mit einer Reihe von Produkten überschwemmt, deren Preis durch die billige Vermehrung von Myzel im Labor relativ niedrig ist, deren Qualität dafür aber auch mangelhaft ist. 

 

*Für wissenschaftliche Studien zur Verwendung und Wirkweisen der Inhaltstoffe des Chaga, suchen Sie bitte unter GoogleScholar oder fragen unabhängige Experten und Fachleute. Wir geben bewusst die lateinischen Namen an, um eine schnelle und effiziente Suche zu erleichtern. BELLA PHI darf als Lebens.Mittel Unternehmen keine gesundheitsbezogene Aussagen zu Vitalpilzen machen.